20. Norderstedter Neujahrskonzert

„Musikalisch beschwingt ins Neue Jahr“,

Unter diesem Motto laden der Rotary Club Norderstedt und die städtische Musikschule zum 20. Norderstedter Neujahrskonzert ein.

Den Auftakt bestreitet in diesem Jahr „Der Chor“.

„Der Chor“ besteht aus ca. 30 Mitgliedern, die meisten davon mit Migrationshintergrund. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt von Musikschule, Volkshochschule und der Integrationsbeauftragen der Stadt Norderstedt. Unter der Leitung von Anna Philipp haben sich Menschen unterschiedlicher Nationalitäten zusammengefunden und proben donnerstags im Coppernicus-Gymnasium. Unterstützt werden sie am Klavier von der gebürtigen Armenierin Hasmik Parvanyan. Die Veranstalter wollen mit diesem Beitrag ein Zeichen setzen, Musik überwindet Grenzen. So werden Stücke aus Armenien, Russland und Ungarn zu hören sein, und auch beim großen Finale wird „Der Chor“ gemeinsam mit dem Norderstedter Sinfonieorchester auftreten.

Das Norderstedt Sinfonieorchester unter der Leitung von Frank Engelke präsentiert Werke der großen Operettenkomponisten Johann Strauss, Jacques Offenbach und Franz von Suppé, u.a. die Ouvertüre zu „Orpheus in der Unterwelt“ und Ausschnitte aus der Operette „Die Fledermaus“. Was die Operette im 19. Jahrhundert war, das wurde das Musical im 20. Jahrhundert. Ein Komponist, der diesem Genre wesentliche Impulse gegeben hat, war Leonard Bernstein. Zu hören sein werden Ausschnitte aus „Candide“.

In einem weiteren Beitrag entführt das Kammerorchester des Norderstedter Sinfonieorchester in die Welt des Stierkampfes. „La oración del torero“, 1925 von dem spanischen Komponisten Turina komponiert, beschreibt den seelischen Zustand eines Toreros vor einem Stierkampf.

Paul Lincke ist der Vater der „Berliner Operette“. Neben Operetten hat er auch unzählige Märsche, Gesangswalzer und „Charakterstücke komponiert, das „Glühwürmchen-Idyll“ ist eines seiner berühmtesten Werke.

Gerhard Winkler war ein deutscher Unterhaltungskomponist, der neben Operetten und Schlagern auch Filmmusik geschrieben hat. Eine besondere Affinität hatte er zu Italien, an diesem Abend hören wir das „Casanova-Lied“.

Als Solistin konnte die Sopranistin Svenja Liebrecht gewonnen werden.

Bei diesem Benefizkonzert werden wieder € 12.000,- für die Musikarbeit an den allgemein bildenden Schulen und die Arbeit der Kulturstiftung Norderstedt ausgeschüttet.

Durch das Programm führt auf bewährte Weise wie in den Vorjahren

Rüdiger George, Leiter der Musikschule.

 

Es sind nur noch wenige Restkarten verfügbar!!

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