Verkaufsausstellung

Der Maler und Künstler Wilhem Götz-Knothe:

Wilhelm Götz-Knothe wurde 1933  in Windhuk/Südwest Afrika (heute Namibia) geboren und siedelte mit seiner Familie noch vor Beginn des 2. Weltkrieges nach Berlin über. Nach dem Abitur studierte er von 1953 bis 1957 an der Hochschule für bildende Künste in Berlin in der Klasse Heinrich Graf Luckner und auch bei Herman Teuber, Ludwig Gabriel Schrieber und Georg Tappert. Um zunächst seinen Lebensunterhalt zu sichern, arbeitete er als Kunsterzieher und Werkleiter.

Bereits vor Beginn seines Studiums hatte er 1953 seine 1. Ausstellungsbeteiligung im Kunstamt Steglitz in Berlin, der gut 100 weitere Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen folgten. Seine Werke waren sowohl bei der „großen Berliner Kunstaustellung“ zu sehen wie auch in der „Freien Berliner Kunstausstellung, der Gruppe „Inter 73“, zu der auch Schmidt-Rottluff, Stein, Verch und Böddinghaus gehörten.

Aufgrund seines  1959 gezeigten Triptychons „Der neue Tag“, von dem auch der damalige Bundespräsident Theodor Heuss  sehr angetan war, wurde er von der Berliner Akademie für das Stipendium „Villa Massimo“ vorgeschlagen.

Wilhelm Götz Knothe gilt als äußerst vielseitiger, ausdruckstarker Künstler, dessen Werke oftmals eine tiefe Verwurzelung mit christlichen, mythologischen und literarischen Themen erkennen lassen. Es gibt kaum eine Technik, die er nicht souverän beherrscht. Seine individuelle, temperamentvolle Malweise drückt sich beispielsweise in Öl, Gouache, Tempera, Aquarell-Malerei, Graphit, Lithostift, Kreide, Tusche und Filzschreiber-Zeichnungen und vielen Mischtechniken aus.

Nicht nur mit seinen viel beachteten Werken als Künstler hat er das kulturelle Leben in Norderstedt geprägt, sondern auch mit Ausstellungen, die er mit bekannten Künstlern aus Berlin, Düsseldorf und Braunschweig zusammen mit der Stadt Norderstedt und dem Kunstkreis organisiert hat.  Im Norderstedter Raum wirkte  er im „Fünfeck“ zusammen mit Heinz Höppner, Erika Sieh, Carsten und Hilke Hein, gegenwärtig arbeitet er in der Norderstedter „Gruppe Wendel“  mit Hein und Elke Abraham zusammen.

Darüber hinaus konnte er vielen Norderstedter  Schülerinnen und Schülern mit seinem umfassenden kunsthistorischen Wissen wirkungsvolle Anregungen für die eigene künstlerische Entwicklung geben.

Wilhelm Götz-Knothe,  Maler und Kunsterzieher, hat in einer Vielzahl von Bildern seine Stadt Norderstedt in ihrer sich mit den Jahreszeiten verändernden Natur, aber auch der stets neu entstehenden Umwelt festgehalten.

Die in der "Galerie" zusammengestellte Sammlung hat Wilhelm Götz-Knothe  der Kulturstiftung  als Stiftungskapital gespendet, so dass aus dem Erlös weitere junge Talente gefördert werden können.